| 1971 verkaufte Hansi Burg,
die Lebensgefährtin von Hans Albers, das gesamte
Hans-Albers-Grundstück an den Freistaat, der es
1978 dem Landwirtschaftsministerium übertrug.
Seither betreibt hier die Bayerische
Landesanstalt für Fischerei ihre Versuchs- und
Ausbildungsstation für Seenfischerei. So wird
beispielsweise in Garatshausen die
Renkenpopulation im Starnberger See untersucht.
Auszubildende im Fischereiberuf lernen das Setzen
und Heben von Netzen, Reusen und anderen
Fanggeräten und die Verarbeitung ihres Fangs.
Räucherkurse und Fortbildungsveranstaltungen zum
Thema »Fisch in der Küche« gehören ebenfalls
zum Standardprogramm in Garatshausen. Mit
einem Kostenaufwand von mehr als 170 000 Mark
wurde im Jahre 1997 ein naturnah gestalteter
(Stich-)Wanderweg mit Aussichtsplatz und
Sitzbänken angelegt, der mitten in das
weitläufige Gelände führt und die freie Sicht
auf das Anwesen, auf das von Hans Albers erbaute
Bootshaus und den Starnberger See eröffnet.
Erstmals
im Oktober 2004 berichteten die Medien, daß der
Freistaat Bayern beabsichtigt, die
Hans-Albers-Villa mitsamt dem großen Grundstück
am Westufer des Starnberger Sees zu verkaufen.
Weitere Berichte verkünden im Dezember 2007,
daß beim geplanten Verkauf des Anwesens
wenigstens die Uferflächen im Eigentum des
Freistaats Bayern verbleiben sollen. Die Frage,
ob das Seeufer an dieser Stelle für die
Bevölkerung frei zugänglich gemacht wird,
bleibt jedoch vorläufig unbeantwortet. Seit dem
Bekanntwerden der Verkaufsabsicht zeigen
vornehmlich wohlhabende Privatleute immer wieder
starkes Interesse an dem herrlich gelegenen
Seegrundstück. Der Wert der Hans-Albers-Villa
wird zwischen 6 Millionen (2004) und 11 Millionen
(2008) geschätzt. Feldafings Bürgermeister
Bernhard Sontheim machte den lobenswerten
Vorschlag, in dem früheren Wohnsitz des
beliebten Volksschauspielers ein
,,Hans-Albers-Gedenkmuseum" einzurichten.
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